T3 WBX

Für die Freunde des großen vielseitigen Bruders des Käfers.
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kaeferaachen
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Re: T3 WBX

Beitragvon kaeferaachen » Di 6. Jun 2017, 19:38

:lol: Alles aus VA ist doch langweilig. Da kann der TÜVler mit seinen Hämmerchen nichts finden. Und du musst doch deine Schweißfähigkeiten weiter verfeinern. ;)

BMW hat mal 3, ich glaube es waren 2002 oder E21, aus Edelstahl gebaut. Zu der Zeit wars schwer Karossen aus dem Zeug zu bauen und es sollte gezeigt werden wie toll BMW das konnte. Red weiß vllt mehr dazu?

Na jedenfalls ists ok, dass unsere VW Rostkisten sind.
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Viererbande
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Re: T3 WBX

Beitragvon Viererbande » Di 6. Jun 2017, 20:14

nee, da sind wir wohl nicht gleicher Meinung: Mich hat diese Rosterei immer gestört. 1987-89 habe ich den grünen 03 zerlegt und wieder aufgebaut. Erst die Karosse, dort wurden alle gammeligen Teile erneuert. Da ich das Fahrgestell nicht porentief rostfrei gekriegt habe, bin ich damit zum örtlichen Sandstrahlbetrieb gefahren: Sollen wirs nur strahlen oder gleich auch mit verzinken? Das habe ich nie bereut: Die Repbleche an der Karosserie sind inzwischen alle zum zweiten mal ersetzt, am Fahrgestell ist nur die Farbe abgeschliffen, wg der häufigen Geländefahrten.
Die Käfer aus den 70ern haben alle eine 13jährige Durchrostungsgarantie ... nach 13 Jahren sind sie garantiert durchgerostet ...

Und an den Tankbändern ist nun wirklich nichts mehr zu schweissen, also warum nicht in VA? wird doch sowieso nur geschraubt. Lieber einmal neu in VA als dreimal neu in Blech, wie das Kühlwasserrohr.

Das Bild zeigt einen traurigen Rest vom Tankband, den ich eines Morgens unterm Auto fand, wir können ja eine Ode dafür schreiben ...
rest.jpg
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Re: T3 WBX

Beitragvon vw71h » Di 6. Jun 2017, 20:16

kaeferaachen hat geschrieben:Na jedenfalls ists ok, dass unsere VW Rostkisten sind.

Ne ne ne,
will ich gar nicht drüber nachdenken. Ich hasse Rost :x

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Re: T3 WBX

Beitragvon kaeferaachen » Di 6. Jun 2017, 20:24

Ich hab auch eine Rostallergie, aber dann müssten wir unsere Autos quasi in VA kopieren und das geht nicht. Außerdem hab ich letztens gezwungenermaßen ein Hörbuch zum Thema Rost und rosten in Bezug auf die Gesellschaft gehört. Der Inhalt war mir zu abgedreht aber es kam alle 10Sekunden das Wort "Rost" in all seinen Variationen. Das härtet ab :D Quasi meine Desensibilisierungstherapie.
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Re: T3 WBX

Beitragvon Viererbande » Di 6. Jun 2017, 20:32

komplett VA muss nicht sein, verzinken ist ja schon mal ein Anfang. Und wenn Du Dein Schätzchen zum dritten Mal komplett durchschweißen musstet, geht Dir das vielleicht auch auf den Senkel. Bei mir ist es vielleicht etwas spät, den Wagen für die nächsten 100 Jahre zu restaurieren, aber für Dich lohnt sich das schon noch! ;-)
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Re: T3 WBX

Beitragvon AHS IMP 1 » Di 6. Jun 2017, 22:34

vw71h hat geschrieben:... Ich hasse Rost ...

Ich betrachte es mal 'viellow-sofisch' aus meiner Sicht:
Anfang der 80er hatte ich auch absolut die "Schnauze-voll" von Rostkarren, die zur jeden HU einer Schweißorgie bedurften!
Ich wollte mal endlich was Solides haben.
Das ging vom Ur-Passat über mehrere /8er, 'n 82er E21 war auch dabei.
Als Familienkutschen dann verschiedene Passat Variant + dem Ur-Espace mit verzinkter BG + Plasikkarrosse.
... endlich nie wieder Rost! Aber wie werden solche sorgenlos, rostwartungsfreien Autos gepflegt? ...
Oft garnicht! Und sie werden wegem ökonomischem Wartungsstau irgendwann recyceld!

Und wo bin ich heute gelandet? :?
Beim Käfer! :D

Wenn man mal bedenkt, warum von den Millionen, nur so wenige in guter Substanz überlebt haben? So liegt es daran, das liebevolle Besitzer sich des Rostproblems bewußt waren + Vorsorge betrieben haben.

Das sind genau diese Käfer-Exemplare, um die wir heutzutage bemüht sind!
Denn es ist der Reiz des Vergangenen und des Vergänglichen!

Dem gegenüber stelle man sich mal vor, Das es den T1, T2, Käfer oder 'n Malaga in einer 'Eternity'-Version gäbe???
Unsere Straßen wären massenhaft voll von "Lowbudget-Karren", die verkehrsunsicher sind, mit "halbdefektem" Motor die Innenstadtluft verpesten!

So betrachtet, sollten wir froh sein, wenn unsere rar gewordenen "Rostlauben" in dem E-Mobilitätszeitalter noch eine historische Akzeptanz haben.

Uwe
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Ich mag aber auch "Spass", "Sport" + "Spiel"! Aber mit Ernsthaftigkeit!

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Re: T3 WBX

Beitragvon Viererbande » Do 22. Jun 2017, 20:27

hat etwas gedauert, aber nun läuft er erstmal wieder. Der Austausch des linken Tankhaltebandes, eher der Reste davon, war leider nicht nur plack and pray: etliche Leitungen mussten beiseite geräumt, Sprit abgelassen, Benzinpumpe ausgebaut und natürlich das Tankband selbst entfernt werden. Das Benzin wollte natürlich auch nicht dahin, wo es hinsollte, jedenfalls einiges davon, danach musste ich erstmal duschen und die Schnauze voll hatte ich sowieso. Am nächsten Tag sollte der letzte Rest vom Tankband raus, klappte auch, nur von der Schraube kam nur die eine Hälfte ... unterm Wagen liegend den Gewinderest über Kopf ausbohren hat echt was, man ist ja keine 60 mehr und den Bart voller Bohrspäne hat auch was ...Immerhin hatte ich so genau getroffen, dass das Gewinde nachgeschnitten werden konnte und die neue Schraube hält auch! Beim Ausbau der Benzinpumpe habe ich mir die Kabelfarben und Positionen ordnungsgemäß aufgeschrieben, weil, das Gedächtnis ... siehe oben ... Lennart sacht, warum machse nich eben n Foto??? Und ich muss sagen, die Fotos, die ich hier poste, gucke ich mir auch oft wieder an, um zu sehen wo welcher Schlauch, Kabel usw lang läuft. Ist oft sehr hilfreich. Na, jedenfalls hat die Benzinpumpe zwei unterschiedlich dicke Anschlüsse und die Kabelösen sind natürlich auch unterschiedlich groß, Verwechslung ist so ausgeschlossen. Warum habe ich mir die Arbeit mit dem Aufzeichen bloß gemacht???
Beim neuen Tankblech musste noch der Halter für die Spritpumpe angeschraubt werden. Nach dem Einbau sah ich, dass die Schraubenköpfe den ganzen Druck auf den Kunststofftank übertrugen, gefiel mir überhaupt nicht. Also, alles wieder raus, Schloßschrauben genommen, Vierkant abgefeilt, eingebaut, sieht besser aus, finde ich zumindest. Danach Probefahrt, soweit ok, kein Spritgeruch mehr, immerhin. Ob der Auspuff richtig dicht ist, konnte ich nicht hören, ein Hydro hatte sich entleert und schepperte so laut vor sich hin, da war nix mehr mit Horchprobe. Belüfteter Hydro hört sich echt so an,als ob jemand nen Eimer Glasscherben in den Motor gekippt hat ... Und beim Bus kann das schon mal 50 km dauern, bis der sich wieder entlüftet hat, beim 1600i ging das damals schneller.
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Re: T3 WBX

Beitragvon kaeferaachen » Do 22. Jun 2017, 20:42

Oh, na ist typisch, dass so "mal schnell gemacht"-Projekte einem den letzten Nerv rauben. Die archäologische Rekonstruktion des alten Bandes finde ich spitze :lol:
Und Helmut du bist noch nicht zu alt für unterm Auto liegen und Rost/Dreck ins Gesicht bekommen. Das stärkt nur den Blut-Eisenhaushalt des Schraubers. Ohne fühlst du dich bestimmt älter ;)
Jetzt ist ja mit dem VA-Ding Ruhe für die nächsten 20 Jahre, oder wie war das nochmal....?
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Re: T3 WBX

Beitragvon woita » Fr 23. Jun 2017, 07:25

Ich glaub, wir müssen Helmut mal ein paar Dosen FluidFilm sponsern. Das sieht ja alles bröseltrocken aus.
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Re: T3 WBX

Beitragvon Viererbande » Fr 23. Jun 2017, 10:03

mit dem einfluiden ist so ne Sache. Wie ich vor 30 Jahren oder so die große Scheune in eine mini Reithalle umgebaut und ein paar LKW-Ladungen Erde reingebracht habe, fand sich in der Erde witzigerweise ein altes Hufeisen, so schätzungsweise 30jähriger Krieg. Das habe ich dann grob entrostet und danach in Öl eingelegt ... aber nicht bedacht, dass an dem Ding keine Spur von Eisen mehr dran ist, alles nur noch Rost, hielt aber zusammen. Mit dem Öl löste sich nun alles auf. Letzte Rettung: mit Kunstharz überzogen.
eisenrost.jpg
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Zuletzt geändert von Viererbande am Fr 23. Jun 2017, 17:27, insgesamt 1-mal geändert.
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