Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Was unsere verschiedenen Fahrzeuge eint: der Motor.
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Flip Fusel
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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon Flip Fusel » Di 24. Apr 2018, 10:43

Das ging mir auch mal so. Da war ich von Rosenheim nach Ingolstadt unterwegs. Motorschaden. Meine Schwester hat mich dann abgeschleppt, auch mitm Seil. Die fuhr so schnell und so zickzacküber die Landstraße, dass ich echt Schiss hatte, im Graben zu landen. Und ich hab ja nix gesehen, die hatte n T4 damals. Die Bremsen vom Käfer haben danach gequalmt.
Es gab Mettbrötchen und heißen Kaffee, da redet Jeder!

In dem Honig musss n VW Motor drin sein, der läuft und läuft und läuft.

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Flip Fusel
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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon Flip Fusel » Di 24. Apr 2018, 10:44

Oh Oh, bis ich mich mit dem Bus weitere Strecken traue, das wird dauern. Da hast Recht.
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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon kaeferaachen » Di 24. Apr 2018, 12:18

Ich habe auch so ein Geräuschradar. Jedes noch so kleine Geräusch vom Ax oder Käfer wird direkt wahrgenommen und analysiert. Nicht aber weil ich denen nicht traue, sondern weil ich zu jeder Zeit wissen will, wie es denen so geht. Beim Käfer hat mir das 2x bei Überhitzungen den Motor gerettet, beim Ax lag ich Samstag auf dem Parkplatz dann ja (leider) auch richtig mit der Vermutung, dass das leise Gluckern der Heizung Kühlwasserverlust ist.
Was enorm sicher macht, ist ein Beifahrer, der auch schraubt. Da kann man wunderbar über sowas diskutieren ohne Schiss zu kriegen.
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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon woita » Di 24. Apr 2018, 14:10

Ist super, dass der Käfer wieder zuverlässig läuft.
Wenn ich das so lese, bin ich heilfroh, dass ich vom Motorenbauer den Vergaser gleich mit inkl. hatte. (inkl. niedrigem Verbrauch)
Hab da seitdem nichts rumschrauben müssen. Läuft halt einfach.
Drum fahr ich auch viel und relativ unbesorgt. :D
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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon Lochkreis » Di 24. Apr 2018, 18:39

War der 37er auch vom gleichen Gaserbauer wie der 39er.
Ich hab auch ein 37er von einem bekannten Gaserbauer,aber auf 15L Verbrauch bin
ich nicht gekommen.
Gut anspringen, bei 2 Gasstössen springt er schon an,aber Gasannahme ist net so doll
Wenn 4 km gefahren bist und schaltest vom 3. in 2. dann muss ich immer mit
dem Gas spielen, von wegen aufs Gas tappen und los.

Aber die Geschichte kennen schon ziemlich viele vom Forum,darum "Sorry" :oops:
das ich wieder davon angefangen hab,hat halt grad gepasst. :)

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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon woita » Di 24. Apr 2018, 19:02

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber 37er von W und 39er von JF oder?
(Vorausgesetzt man kennt die beiden und kann die Abkürzungen zuordnen)
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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon Flip Fusel » Di 24. Apr 2018, 19:26

Soweit ich weiß, bieten beide Beides an.
Es gab Mettbrötchen und heißen Kaffee, da redet Jeder!

In dem Honig musss n VW Motor drin sein, der läuft und läuft und läuft.

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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon Vari-Mann » Di 24. Apr 2018, 19:28

Jaaa,ich glaub da liegst du richtig Walter ;)

Ich hatte ja auch mal einen 37 Vergaser,ging auch nicht.
Der hat es nicht geschafft die Bohrung zur Unterdruckverstellung für die Dose am Verteiler abzudichten. Da war immer voller Unterdruck drauf sobald man den Schlauch angeklemmt hat. Volle ZZP Verstellung im LL somit . DK mit Gewalt zugedrückt und es war gut.Hat der Gaser aber nicht von alleine geschafft. War wohl beim ausbuchsen etwas "schief" gelaufen im wahrsten Sinn des Wortes.


Edit: Klar beide beides,trotzdem war der 37er von W und der 39 von JF

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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon SideWinder80 » Di 24. Apr 2018, 20:26

Jo...beide bieten Beides an.

Bei mir ist es so wie von Walter vermutet. Einen zweiten Versuch beim selben Erbauer hätte ich auch definitiv nicht gestartet - egal wer es gewesen wäre. Es mit dem 39er nochmals zu versuchen, war wirklich auch ein Verdienst der doch recht vielen positiven Hinweise, die ich aus verschiedenen Ecken bekommen habe. Neben Käfer-Kollegen aus dem MT eben auch von einer bekannteren Käferwerkstatt. Dazu kam noch das die telefonische Erläuterung für die Ursachen der Probleme plausibel war und sich komplett mit meinen Erfahrungen deckte.

Ich war übrigens bei beiden vor Ort, sodass ich auch jeweils die Umstände und das Arbeitsumfeld bewerten kann.

@Lochkreis
Du könntest ja mal mit dem zweiten Gaserbauer Kontakt aufnehmen und ihm Deine Probleme schildern - wenn Du da noch Handlungsbedarf hast. Vielleicht kann er Dir auch helfen (wovon ich fast ausgehen würde) - glaube mir, mich hat es auch echt Überwindung gekostet das nochmal zu wagen. Ich kenne Deinen Motor nicht, bei mir wäre er auch in der Lage gewesen den vorhandenen 37er zu einem 39er umzubauen. Ich hatte mich aber dazu entschieden nen komplett neuen 39er zu nehmen. Ich wollt es halt von Grund auf von ihm haben - auch um eventuell späteren Ausflüchten vorzubeugen. Den 37er wirste übrigens durchaus so los, dass kaum "Flurschaden" in Form von hohen Verlusten entsteht.

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SideWinder80
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Re: Erfahrungsbericht Umbauvergaser (37er/39er)

Beitragvon SideWinder80 » Mi 9. Mai 2018, 12:20

So...war dann mittlerweile mehrfach bei unterschiedlichen Temperaturen am Käfer. Springt immer super an und läuft einfach. 8-)

Die erste Tankladung, wobei da noch ein paar Fahrten mit dem „alten“ Gaser dabei waren, ist auch durch. Da war er jetzt bei 9,5 l/100 km - das sind ja schon mal 5,5 Liter weniger als vorher. Ist aber wie gesagt noch nicht 100% aussagekräftig...


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