was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

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Red1600i
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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon Red1600i » Sa 5. Mai 2012, 13:41

E85? Null Problem. Es müssen nur die Düsen auf 47% Mehr angepasst werden. Danach läuft er als Alkoholiker... :)

Alkohol geht gut, kühlt besser und hat durch die 47% Mehrmenge auch mehr Brennwert. Brennt kühler mit etwa 10% mehr Leistung.

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blue-buggy
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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon blue-buggy » Sa 5. Mai 2012, 13:46

........oder aber doch nen 3 poligen Wasserstoffmotor !


Treffen sich zwei Freunde und fangen an über ihre Auto´s zu fachsimpeln- woraus sich folgender Dialog ergibt -"dein Motor hört sich aber eigenartig an -
was ist denn das für einer :?: -das ist ein 3poliger Wasserstoffmotor! das hört sich ja interessant ist bestimmt ganz schön aufwendig , was Verbraucht der denn so. -der braucht nur 4-6 Liter Leitungswasser auf 100km.-mach mal die Haube auf ich will sehen.Die Haube geht auf und was sieht man dort:?:

Da kommen 3 Polen zum Vorschein unter und lechzen "Wasser-Wasser-Wasser"


gruß Paul

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Sasquatch
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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon Sasquatch » Sa 5. Mai 2012, 14:10

Da war aber jetzt dieser Test in der Oldtimer Markt, das E85 ist - um es mal so zu sagen - nach einem Jahr ganz schön klumpig geworden. Wenn man das Auto jetzt nicht so häufig fährt, siehst du da Probleme, Martin?

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wobot
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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon wobot » Sa 5. Mai 2012, 15:56

Ich hab hier eine E85 Tankstelle in der Nähe, das würde sich schon lohnen. Ich denke mal, die 9000km die ich maximal fahren darf von der Versicherung nutze ich ziemlich genau aus. Nachteil ist aber, dass man auf das E85 dann festgelegt ist, wenn man mal weiter weg will.
Sinkt denn der Verbrauch oder erhöht er sich? Eine größere Bedüsung hieße ja auch mehr Kraftstoff.

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Red1600i
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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon Red1600i » Sa 5. Mai 2012, 19:05

Klar, 47% mehr reinschütten ist doch klar... Mehrverbrauch. Nur kostet der Liter E85 zwischen 1.02 bis 1.10, das rechnet sich immer noch. :)

Der Alkohol zieht und bindet Wasser. Und er greift Aluguss und ähnliche Sachen an, er ist nicht völlig harmlos. Beim 1600i ist alles bis auf den Tank Edelstahl oder Kunststoff, der hält es aus. Ich hab ihn vor 4 oder 5 Jahren mal über den Winter mit E85 stehen lassen, es war nichts auffällig geworden.

Ich würde das mittlerweile nicht mehr so problemlos sehen. Die Spritqualität ist in den letzten Jahren massiv schlechter geworden, selbst der Edelstoff Super Plus 98 ist nur noch ein müder Abklatsch. Ich bemerke Rost bei den Stahltanks meiner Oldis. Das könnte mit der Beimischung von E5/E10 zu tun haben.

Man müßte es mal wirklich langfristig ausprobieren. Ich wechsle immer wieder E85 mit Super Plus 98, weil ich nicht regelmäßig an diese E85 Tanke komme.

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wobot
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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon wobot » So 6. Mai 2012, 09:37

Du meinst, du wechselst zwischen den beiden Sorten bei deinem 1600i? Denn mit den größeren Düsen wird das mit dem Wechseln beim Vergaser ja nicht gehen. Oder bin ich gerade total daneben?

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Red1600i
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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon Red1600i » So 6. Mai 2012, 13:50

Bei meinem 1600i kann ich per Schalter (oder auch per Laptop...) zwischen 2 Programmen wechseln. Das eine ist für Benzin, das andere für Ethanol geschrieben. Das geht mit der Trijekt sehr simpel. Sie hat einen extra Eingang für sowas, nennt sich Race Schalter. Sie kann dann die Menge und die Zünddaten komfortabel umschalten, sogar im Betrieb. Per Benzingüte Sensor kann ich das auch automatisch machen, leider noch nicht proportional.

Beim Serien 1600i mit der Serien Digifant geht das mit etwas mehr Aufwand an Hardware, man kopiert 2 Datensätze mit je 32KB in ein 64KB Eprom und schaltet die beiden Bänke per Schalter um. Geht, macht der Manfred... und andere ;) Nennt sich seit C64 Zeiten Bankswitching...

Beim Vergaser Käfer tauscht man die Düsen aus. Dann ist allerdings der Sprit festgelegt, ein Wechsel so mal zwischendurch klappt nicht. Und auf Mischungen abzustimmen klappt da natürlich auch nicht. Also entweder Benzin oder Alkohol. Geht aber ansonsten problemlos. Ich empfehle aber ein Lambdameter... eigentlich immer für Abstimmsachen das optimale Gerät.

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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon woita » Mo 7. Mai 2012, 16:14

Wir werdens nicht mehr erleben, dass das Benzin ausgeht.
Wenn der Preis weiter durch Spekulanten steigt, werden wieder kleinere Felder reaktiviert, da dann rentabel.
Wenns aus is, wird aufm Meeresgrund gesucht. Da wird noch eine Menge zu holen sein, nur ists derzeit zu teuer.
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Red1600i
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Re: was passiert in 20 jahren mit unseren Auto´s

Beitragvon Red1600i » Do 17. Mai 2012, 09:49

Das sehe ich ähnlich wie der Walter, wirklich ausgehen wird es nie. Es wird nur absurd teuer werden.

Elektrisch zu fahren kann ich mir ernsthaft nicht vorstellen. Die Motorentechnik wäre zwar bereits da, aber nicht die Batterie. Da fehlt es immer noch zu weit.

Aber wir reden ja nicht ernsthaft davon, morgen bereits elektrisch zu fahren... das dauert noch 20 Jahre. Und selbst da werden Otto/Diesel immer noch zum Tagesgeschehen dazu gehören.

Ich könnte mir einen Elektro Roller relativ gut vorstellen. Reichweite 10-15km, nur im Stadtgebiet, mit LiPo Zellen wie im Modellflieger, das Ding würde gut abzischen... nur würde es viel zu teuer werden. Mit Lipo Zellen habe ich beste Erfahrungen bei Modellfliegern gemacht, super Leistung, kein Memory Effekt, keine Selbstentladung, extrem geringes Gewicht... aber sauteuer noch vor ein paar Jahren. Der Preis ist aber deutlich besser geworden. Nur die aufwendige Ladetechnik ist nicht so völlig ohne, sonst gibt's qualmenden Pfannkuchen Auflauf. ;)


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