Federkeil

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vw71h
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Federkeil

Beitragvon vw71h » So 5. Okt 2014, 16:06

Kennt eigentlich jemand einen Trick, damit der Federkeil für die Riemenscheibe der Lima und für das Lüfterrad auf der Lima bei der Montage nicht immer wieder hinten rausgedrückt wird sondern gleich richtig in der Nut bleibt?
Nervt schon, wenn es immer wieder hinten klingelt, weil das Ding runterflutscht :x

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Buggyboy
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Re: Federkeil

Beitragvon Buggyboy » So 5. Okt 2014, 16:31

mit 'nem Zahnstocher oder dünnem Draht ein wenig Sekundenkleber (wirklich gaaanz wenig) in die Nut tupfen
und den Keil eindrücken. Eventuell rausquellenden Kleber gleich abwischen,
damit die Riemenscheibe nicht mit angeklebt wird...

Gruß Thomas
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Re: Federkeil

Beitragvon AHS IMP 1 » So 5. Okt 2014, 17:37

Ich pappe Passfedern immer mit Fett ein. Evtl musst'e die Passfeder entgraten, damit sie leichter in der Nut läuft. Wichtig ist auch, das die Nut von Riemenscheibe, Lüfterrad, Fichtenmopped-schwungrad sauber ist!

Wenn die Passfeder 'n bischen im Sitz schuckelt, nimmst Tafelkreide + malst die seitlich an. Dann das Ganze sauber machen + einfetten. Sollte sie seitlich stärker schuckeln, ist das Alu-Zigarettenschachtel-Verpackungspapier 'n heißer Tip! Heiß im wahrsten sinn. Den Papieranteil vorsichtig vom Alu abgokeln + mit dem verbleibendem Alu die Passfeder fest setzen.

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Re: Federkeil

Beitragvon vw71h » So 5. Okt 2014, 17:59

lauter gute Tipps, danke ;)
ich sehe schon: ich bin/war wohl nicht der einzige, der mit diesem kleinen "Mistding" seine "Späße" hatte :lol:
Jetzt, da ich das Herausfallen schon zum dritten mal hatte, wollte ich doch mal fragen, was ihr so macht.
Das mit dem Zahnstocher klappt bei mir nicht so wirklich.
Der Sekundenkleber....hmm, wie lange muss man bei dem warten, bis der klebt? Und das Öl muss vorher bestimmt auch komplett mit Benzin rausgewaschen werden.
Zu zweit geht's besser, wenn einer von oben/hinten mit nem langen Schraubenzieher etwas dagegenhält, damit die Feder nicht hinten wieder rauskippt.
Das mit dem Zigarettenpapier kann ich mir gut vorstellen. Das mit der Kreide + Fett weniger.

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Re: Federkeil

Beitragvon Vari-Mann » So 5. Okt 2014, 18:18

Eigentlich sollten die Keile in der Nut klemmen.Zumindest mit etwas Druck erst rein gehen.
Es gab mal Übermaßkeile....aber ob sowas noch zu bekommen ist,ich glaube nicht.

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Re: Federkeil

Beitragvon Vari-Mann » So 5. Okt 2014, 18:20

EV den Keil auf der bauchigen Seite etwas mit dem Hammer antickeln,dann klemmt der wieder.
Und seitlich mit nem Körner 2-3 Schläge setzen.Das wirft Material auf und er wackelt nicht mehr in der Nut.

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Re: Federkeil

Beitragvon AHS IMP 1 » So 5. Okt 2014, 18:32

Wenn es passgenau ist, pappt Fett den Keil in der Position fest.
Die Tafelkreide ist im Prinzip Gips, damit lässt sich hohe/100stel festsetzen.
Alu schmiert + gleitet auch. Damit kannst du 10tel Spiel festklemmen.

Die Passfeder sollte einfach, beim Zusammenbau, in der Welle stramm drin sitzen. Danach ist ihr Spiel nicht mehr so wichtig. Die Schrauben werden ja fest genug gezogen + die Belastung bleibt in der Drehrichtung gleich.

Uwe

Edit. Der schnelle Vari hat auch 'ne gute Lösung. :D
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Re: Federkeil

Beitragvon vw71h » So 5. Okt 2014, 18:36

jaaa,
die Körnerschläge von Vari gefallen mir bis jetzt am besten. Werde ich beim nächsten mal einsetzen ;)

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Re: Federkeil

Beitragvon AHS IMP 1 » So 5. Okt 2014, 19:20

Im Prinzip geht der Zusammenbau 20X problemlos + 1X will's pertou nicht.
Da muss man halt basteln!
Beim Körnen muss man aufpassen, das der Keil trotzdem in der Nut sauber einfädelt + drin lang läuft. Da hatte ich mal mehrere Versuche bei einem Mopped in meiner Jugend.

Fett, Alu oder Kreide finde ich anpassungsfähiger! Damit hatte ich nie Probleme + es hat immer beim Erstversuch geklappt.

Viele Wege führen 'nach Rom' + nur vor Ort kann man sich für den jeweils geeigneten entscheiden.

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Re: Federkeil

Beitragvon Vari-Mann » So 5. Okt 2014, 19:29

AHS IMP 1 hat geschrieben:W Die Schrauben werden ja fest genug gezogen + die Belastung bleibt in der Drehrichtung gleich.

Uwe



Nicht ganz,denn wenn Walter mal ordenlich Gas gibt beschleunigt er das Lüfterrad ja mit.
Aber wenn er bei 200 den Fuß vom Gas reißt und bremst ohne auszukuppeln,bremst der Motor auch das Lüfterrad mit runter.Also Belastungen in beide Richtungen.

Beim Gangwechsel das gleiche.Erst hochdrehen bis 6K ,dann schalten,einkuppeln und der Motor dreht schlagartig nur noch 4K von wo er sich wieder auf 6K hocharbeiten muß ,nur um dann beim nächsten Gang wieder Drehzahl zu verlieren um im nächsten weiter zu machen.

Die Belastung wird also 100fach pro Fahrt gewechselt.

Sowas sollte saugend zusammen gehen.Ohne das man das aufgeschobene Rad auf der Welle drehen kann wenn die Halteschraube noch fehlt.


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