Werkzeug für Einsteiger

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Vari-Mann
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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon Vari-Mann » Mo 23. Okt 2017, 19:46

Naja,wenn man keine Steckdose in der nähe hat ist das als Notbehelf ok,mehr aber auch nicht.
Und was nutzt austariert wenn der Platz rundum zu klein ist ?
Du schraubst ja keinen LKW.
Ich würde leiber nen Dremel anschaffen,der kommt überall hin.
Aber versuch es halt,ev kommst ja damit klar.

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kaeferaachen
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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon kaeferaachen » Do 26. Okt 2017, 17:31

Um mal ein Feedback zu geben: Wir haben eben dieses Modell gekauft http://www.makita.de/produkte/akku-prog ... df482rfeb/
Bei einer Kette (Screwfix), die ich bisher nicht kannte, konnten wir uns das Ding angucken und mit Elektrobohrschraubern vergleichen. Vorteil an dem Akkuschrauber ist die sehr feine Dosierbarkeit des Drehmoments und der Drehzahl. Da war die sogar dem Boschprodukt überlegen. Die Elektromaschinen waren uns zu grob. Für längeres Arbeiten sind aber garantiert besser geeignet. Wir wollen aber Präzision.
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Vari-Mann
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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon Vari-Mann » Do 26. Okt 2017, 17:50

Präzision...mit nem Akkubohrer........ok....

Meine bestimmt 25 Jahre alte Bohrmaschine hat schon eine möglichkeit um das Drehmoment einzustellen.Überschreitet man das schaltet sie lastlos.
Max Drehmoment ? Keine Ahnung.Aber wenn die fest geht halte ich sie nicht mehr fest,die dreht mich mit.

Manche Erfahrungen muß man halt selber machen ;)

Bestellt aber noch 2-3 Zusatzakkus,dann ist der Spass nicht ganz so schnell am Ende.

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kaeferaachen
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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon kaeferaachen » Do 26. Okt 2017, 21:02

Wir haben schon 2 ;) Und schaue dir nochmal Bohrmaschinen von heute im Rahmen bis 200€ an. Neuer heißt nicht immer besser. Dieser Akkuschrauber hat jedenfalls die gleichen Daten. Das einzige Manko ist die begrenzte Arbeitszeit.
Probebohren machen wir morgen oder am WE mal. Heute konnten wir nur durchdrehen lassen.
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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon Flip Fusel » Do 26. Okt 2017, 21:14

Diese einstellbaren Drehmomente nutze ich nie. Wenn ich mit dem Akkuschrauber arbeite isses meist in Verbindung mit Holz. Und da is nun mal Gefühl gefragt und besser als vor ausgewählte Drehmomente. zB wenn es darum geht Schrauben immer gleich weit einzuschrauben. Das nötige Drehmoment bei Holz is da immer anders, weil es n mm neben dran ne höhere oder niedrigere Dichte haben kann. Und schon steht die Schraube raus oder geht zu weit rein. Dann muss man wieder jachstellen etc pp. Lieber mit Gefühl, dann stimmt das Ergebnis.
Es gab Mettbrötchen und heißen Kaffee, da redet Jeder!

In dem Honig musss n VW Motor drin sein, der läuft und läuft und läuft.

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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon vw71h » Fr 27. Okt 2017, 20:08

Vari-Mann hat geschrieben:Präzision...mit nem Akkubohrer........ok....
Bestellt aber noch 2-3 Zusatzakkus,dann ist der Spass nicht ganz so schnell am Ende.


Ich weiß gar nicht, was du damit für ein Problem hast. Ein vernünftiger Akku-Schrauber (ich habe den Bosch professional) gehört in jeden Haushalt und ich will ihn aúch nicht mehr missen. Und das mit den vielen Akkus ist erst mal nicht notwendig, Vieleicht, wenn sie noch älter werden. Ich habe jedenfals mit einem Akku mein ganzes Gartenhaus aufgebaut und das ist nicht klein.

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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon Vari-Mann » Fr 27. Okt 2017, 21:02

Problem ? Hab ich nicht.
Aber für vernünftiges arbeiten bei einer Resto taugt das nicht.
Ich habe auch mehrere.Nur geht denen immer der Saft aus wenn man grade warm geworden ist mit der Arbeit.
Für Ständerwände sind die ok,auch um Holzlatten oder Regips anzuschrauben,mach ich auch damit. Da brauchen die Dinger nicht so viel Strom für.Aber schleifen oder bohren in Metall ,da verbrauchen die unmengen an Strom wegen der hohen Dauerbelastung . Lange viel Kraft abgeben.Das frisst nunmal Strom.

Und dann in kleinen Ecken Rost schleifen ,Dichtmassen entfernen oder Farbe abtragen.Dazu sind die einfach zu groß mit dem Akkublock im Fuß.

Und soweit ich das verstanden habe geht es ja hier um ne Resto und nicht um Trockenbauwände oder eine Wohnung die gemacht werden soll.Das wäre eine ganz andere Vorraussetzung und Nutzung für so eine Maschine.

Aber wie ich schon sagte,solche Erfahrungen muß man machen um festzustellen welches Werkzeug für welche Anwendung besser geeignet ist.

Meine Herrschaften nutzen z.b. eine Heckenschere um an 2 Gräbern das Grünzeug zu machen.Da reichen 2 Akkus nie aus.Und das ist ja nun wirklich nicht viel was da geschnitten werden muß. Aus dem Grund gab ich einen Akku geknackt und dort Hochleistungszellen eingesetzt.Nu reicht der eine für beide Grabstätten und der originale ist als Reserve dabei.
Aber auch hier zeigt sich mal wieder das der Strom zuende ist wenn man noch nicht fertig ist.Zumindest ohne Akkutuning.

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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon kaeferaachen » Di 21. Nov 2017, 14:24

Hier mal ein Fazit zum Akkuschrauber. Wir haben mit dem jetzt schon Metallschrauben in einem Plastikgehäuse ausgebohrt, ein wenig rumgebohrt um die Maschine zu testen und in Serie Holzschrauben in Balken gedreht.
Letztlich gekauft haben wir den Makita 18V Akku-Bohrschrauber DDF482RFEB, weil der gerade im Angebot war, wir den beim Händler anschauen und mit einer Elektrobohrmaschine, sowie einem Akku-Bohrschrauber von Bosch in gleicher Klasse vergleichen konnten. Vllt. bin ich keine tollen Maschinen gewöhnt, aber ich hatte noch nie eine so gute Bohrmaschine zur Verfügung. Es ist mit dem Teil möglich sehr feinfühlig zu bohren und zu schrauben. Treibt man es auf die Spitze, kann man Spax-Schrauben in einen Fichtebalken rein und wieder rausdrehen ohne dem Kopf der Schraube auch nur einen Kratzer zu verpassen, weil die Maschine eine sehr gute Drehmomentsperre hat.
Was die Akkulaufzeit angeht, sind wir mit ein wenig rumspielen lange nicht an die Grenze von einem Akku gekommen. Auch im Kalten bei 3 Grad konnten wir ausbohren ohne den zweiten Akku zu brauchen. Für Dauereinsätze sieht das aber bestimmt anders aus.
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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon Vari-Mann » Di 21. Nov 2017, 18:52

Hört sich besser an als ich erwartet hatte.
Dann viel Spass damit wenn es nun doch so gut geht.

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Re: Werkzeug für Einsteiger

Beitragvon kaeferaachen » Mo 27. Nov 2017, 15:47

So wieder was zum Thema Werkstatt.
Wie trennt ihr kleine Bleche in Ecken raus, für die die Flex zu groß ist und die die Blechschere nicht mehr knippen kann? Ich hätte nicht so Lust noch ein Markenwerkzeug zu kaufen, daher hoffe ich auf einen Trick mit Bohrmaschine ect.. Oder benutzt ihr doch diese Druckluft-Blechsägen?
Mir gehts vorallem um Stellen wie den Fußraum, also wenig Platz.
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