Mein PCS-L Neuaufbau

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AHS IMP 1
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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon AHS IMP 1 » Mi 20. Apr 2016, 21:14

... ach, und wenn Tiffy schon grenzwertige Bilder zum Rost seinen Bremssattelbohrungen einstellt, dann habe ich auch noch was grenzwertiges vom T3-RBZ. Aber der funzt nun auch schon jahrelang.
IMG_0139.jpg
IMG_0139.jpg (31.22 KiB) 1094 mal betrachtet

@Lutz
Dehnschrauben erkennt man daran, das sie eine genau definierte Verjüngung des Schaftes haben. (Halt zur definierten Dehnung! ;) )

Wovor aber zu Recht im Netz gewarnt wird, ist die Verwendung vergammelter oder unsachgemäß überrissener Schrauben.
Es ist auch richtig, das keiner ohne ensprechendem Sachverstand, an Bremsen basteln sollte.
Denn es könnte sein Leben, mein Leben oder das meiner Enkeltochter gefährden. :evil:

Drum werden Bremssättel im Austausch auch zur Spezialindustrie geschickt.

Ich starte mal einen Warnaufruf:
Wer sich mit "Bremsenbastelei" beschäftigt, sollte sich im Vorfeld ausreichend Hintergrundwissen aneignen.
Ein mit Halbwissen "Drauflosgebastel", ist wie ein unerkannter-terrorristischer-Blindgänger vom IS.

Beim 'Buggybasteln' lässt sich aber kreative Bremsenbastelei leider nicht vermeiden.

Uwe
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Murkspitter
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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon Murkspitter » Mi 20. Apr 2016, 21:26

ich bin momentan auch gedanklich mit meinen bremssätteln beschäftigt.
die nippel sind gangbar/ gelöst und natürlich sind neue vorhanden.
dichtsatz ist auch da.
mein plan ist:
kolben, nippel und dichtmanschetten ausbauen und dann sättel und kolben
in enzymlösung "einzuweichen".
werde berichten.
@uwe. die nippel auf deinem foto sind abgewürgt!
schlüssel drauf und mit einem kräftgen ruck dran gezogen.
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Ludibug
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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon Ludibug » Mi 20. Apr 2016, 21:27

Ja Uwe, ich weiss, aber dafür hätte ich sie bei mir entfernen müssen um es zu erkennen. ;)
Ich wollte auch keine Diskussion auslösen die bis zu IS-Terroristen führt :lol: Nur eben der Hinweis das man da ruhig penibel bei sein sollte.

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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon vw71h » Mi 20. Apr 2016, 21:33

ist schon ok Ludi,

du hast ja so recht.
Also Leute:
Bei Bremsen immer alles nach Vorschrift (solange man keine 40 Jahre Erfahrung hat) ;)
>Gruß
Walter

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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon Murkspitter » Mi 20. Apr 2016, 22:05

da kommt mir ein mahnspruch in den sinn, der laut erzählungenen meines vaters
ganz gross an die wand in der werkstatt gepinselt war in der er in den 50ern seine kfz lehre gemacht hat.

" Wenn der Motor nicht mehr will steht er dann von selber still!
[der käfer, der lkw, der opel, ...]
doch fällt einmal die bremse aus;
mein lieber freund was wird daraus?"
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JonHue
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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon JonHue » Mi 20. Apr 2016, 22:38

Hi,
da hat sich ja einiges hier getan :lol:



Ich schraube nicht das erste mal an einer Bremse, nur jede hat eben ihre eigenen Kniffe...
(bei meinem Ford Probe ist zB. auf der Rückseite des Sattels ein Inbus, mit dem man die Kolben zurückdrehen muss... einmal drücken und sie sind hin)


Ich werde die Sättel also nun überholen.
Den geteilten habe ich wieder zusammengeschraubt, mit den alten Dichtungen.
Er hällt bei 10bar Druckluft problemlos dicht, hier sehe ich also kein Problem.
Natürlich behalte ich das Ganze im Auge und werde speziell zu beginn immer mal einen Blick darauf riskieren.

Ich werde mir nun also den Überholungssatz bestellen.
Sicher, dass ich nicht die verlinkten Beläge brauche? Ich bin mir eigentlich recht sicher, dass es die verbauten sind.

Hier mal noch ein paar Bilder. Die Kolben sehen eigentich auch noch gut aus.

Achja... die Bremsleitungen waren fast komplett zugegammelt und die Bremsflüssigkeit mehr fest als flüssig.
In dem Zustand bin ich letztes Jahr recht problemlos gut 500km gefahren... es kann also nur besser werden :lol:


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Gruß,
Jonas

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JonHue
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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon JonHue » Fr 27. Mai 2016, 23:00

Hallo,

hier mal wieder ein kleines Update :)
Mir kam leider in letzter Zeit recht viel dazwischen, weshalb der Buggy die meiste Zeit hinten anstehen musste.
Es hat sich aber wieder einiges getan.
Hier mal eine kleine Liste:

- Lenkung komplett fertig
- Bremsen, Bremsleitungen etc. komplett fertig, entlüftet und eingestellt
- Motor / Kupplung eingebaut
- Motor entlüftet, komplett neue Flüssigkeiten
- neues Getriebeöl
- Sitzkonsolen instandgesetzt und eingebaut
- hinten zusätzlichen Wasserkühler + Lüfter in den kleinen Kreislauf verbaut
- zusätzliche elektrische Wasserpumpe verbaut
- Front fertig verkabelt
- neue Benzin / Wasserschläuche
- Kühler, Lüfter, Tank, Bremsflüssigkeitsbehälter etc. eingebaut
- Pedalerie fertig
- Karosserie drauf!
- Hinterachse neu abgedichtet

Der Motor sprang direkt problemlos an und läuft 1A.


Mangels Zeit und mittlerweile abgelaufenem Tüv (er ist noch angemeldet), baue ich ihn nun leider so wieder zusammen. Die geplante Neulackierung muss dann noch etwas warten, was leider dann wohl zu deutlich mehr Arbeit führt.
Anders wäre es mir aber leider nicht möglich ihn innerhalb der nächsten zwei Monate auf die Straße zu bekommen.


Wenn alles nach Plan läuft mache ich morgen den Rest fertig, in der Hoffnung, morgen noch eine Probefahrt machen zu können.

Hier einige (leider wenige) Bilder:
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Gruß,
Jonas

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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon woita » Sa 28. Mai 2016, 15:41

Ich bewunder immer, wie schnell das so geht.
Ich stell mich an und brauch ne halbe Stunde um so ein blödes Dreiecksfenster herauszubekommen, ärger mich mit Reproteilen rum, die nicht passen, etc. und schwupps ist wieder n halber Tag um und fast nix geschafft.
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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon AHS IMP 1 » Sa 28. Mai 2016, 20:59

Ich kann die Problematik verstehen.
Hauptsache auf die Straße + Spass haben!
Das ist auch richtig so!
Es ist besser zu Fahren, Spass zu haben, Erfahrung zu sammeln, als über Detailoptimierungen zu hadern.

Die Optimierungsphantasien kann man auch später noch umsetzen.

Uwe
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JonHue
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Re: Mein PCS-L Neuaufbau

Beitragvon JonHue » Sa 28. Mai 2016, 22:27

Hi,

abgesehen von Lackierung, Armaturenbrett und Teppich wird schon alles ordentlich gemacht.
Bevor ich es dann zweimal mache, lieber gleich richtig.


Ich komme nun gerade wieder aus der Werkstatt. Die "Motorhaube" ist mit neuem Tankstutzen drauf.
Kabel liegen auch soweit alle, jetzt muss nur noch die ganze Elektrik selbst gemacht werden.

Die gesamte Elektrik wird in eine extra Box hinter den Sitzen Platz finden.
Ich will praktisch die ebene Fläche des GFKs überm Motor nach vorne hin verlängern... in dieser Kiste findet dann die komplette Elektrik samt Batterie etc. Platz.

Da mir die Käfer-Verkabelung nicht wirklich gefällt, baue ich das alles etwas anders.
Sämtliche Lasten werden über Relais geschaltet und ordentlich abgesichert. Sämtliche Relais und Sicherungen sitzen dann in der Elektrikbox.

Im Armaturenbrett schaltet also auch kein Schalter mehr eine Last. Hier werden nur noch Steuerspannungen geschaltet.

Als Wegfahrsperre kommt ein RFID-Türschloss zum Einsatz.
Die "Zündung" lässt sich normal per Schlüssel schalten, allerdings ist dann der Anlasser und das Zündmodul+Zündspule noch Stromlos.
Hällt man nun den Rfid-Chip ans Armaturenbrett werden beide für 20sek. freigeschalten. Wenn der Motor währenddessen gestartet wird, bleibt das Zündmodul etc. unter Strom. Sollte der Motor währenddessen nicht gestartet werden, ist nach 20sek alles wieder stromlos.
Ich denke damit habe ich dann einen recht guten Schutz. Da auch das Zündmodul sicher im Innenraum verbaut wird, wie auch sämtliche Elektrik, kann man den Buggy auch nicht mal eben anschieben oder kurzschließen. Frei zugänglich im Armaturenbrett bleibt also lediglich die Rfid-Antenne...


Abgesehen von der Elektrik fehlen nur noch die Sitze und die Beleuchtung :D


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