Endschalldämpfer wechseln bei eingebautem Motor

Was unsere verschiedenen Fahrzeuge eint: der Motor.
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kaeferaachen
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Re: Endschalldämpfer wechseln bei eingebautem Motor

Beitragvon kaeferaachen » Di 12. Sep 2017, 12:44

Sorry ich krame das alte Thema nochmal raus, auf der Suche nach den von Helmut erwähnten Muttern

Viererbande hat geschrieben: Die Muttern am Zylkopf sind Spezialmutter mit eingelegtem Helicoilgewinde, erleichtert den späteren Ausbau

Haben die eine spezielle Bezeichung? Bisher habe ich nur welche gefunden, die nach Verkupferung aber nicht Helicoil aussehen. Die, die drauf waren, waren auch nur verkupfert und gingen schlecht runter.
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Viererbande
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Re: Endschalldämpfer wechseln bei eingebautem Motor

Beitragvon Viererbande » Di 12. Sep 2017, 14:32

ich habe eben nochmal den rep-Leitfaden durchgesehen. Da steht nur : selbstsichernde Mutter. Ich erinnere mich aber, dass wir früher oft die verrotten Muttern abgemeißelt und danach den Gewindeeinsatz vom Stehbolzen gepult haben. Darunter war das Gewinde des Bolzens noch wie neu, auch nicht durch das Meißeln beschädigt. Ich habe aber k.A. wie die Dinger heißen ...
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kaeferaachen
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Re: Endschalldämpfer wechseln bei eingebautem Motor

Beitragvon kaeferaachen » Di 12. Sep 2017, 15:18

Schade. Sonst werden es die Verkupferten mit extra Kupferfett eingesetzt. Sollte auch wieder abnehmbar sein. Die Stehbolzen am Kopf auch auswechseln wäre übertrieben, oder?
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Viererbande
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Re: Endschalldämpfer wechseln bei eingebautem Motor

Beitragvon Viererbande » Di 12. Sep 2017, 15:59

nur wenn es unbedingt nötig ist! Manchmal reißen die beim Ausbau auch ab. Oder rupfen das Alugewinde aus dem Kopf mit raus ...
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Re: Endschalldämpfer wechseln bei eingebautem Motor

Beitragvon vw71h » Di 12. Sep 2017, 20:18

ich verwende aber keine selbstsichernden mehr. Die nerven dermaßen beim wieder runterschrauben. Lieber ziehe ich die Schrauben hin und wieder nach.

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Re: Endschalldämpfer wechseln bei eingebautem Motor

Beitragvon AHS IMP 1 » Di 12. Sep 2017, 21:32

Viererbande hat geschrieben:Da steht nur : selbstsichernde Mutter.

Die Muttern hatten einen Kupferkern.
So grob aus Erinnerung habe ich 3 Ausführungen.
1. normale Mutter mit Kupferkern. Die wurde auch bei anderen Herstellern an Abgaskrümmern + anderen heißen Abgassflanschen verwendet.
2. Mutter mit Dom + Kupferkern. Ähnlich einer üblichen sebstsichernden Mutter
3. Mutter mit gestauchter/gepresster Domerhöhung + Kupferkern. Das waren vrmtl. die orginalen VW-Krümmerschrauben?

Egal, der Hintergedanke war ja nur, das bei einer Demontage der geringstmögliche Schaden entsteht. Falls so nach 10 Jahren oder mehr, der Austausch eines Endschalldämpfers nötig wäre. ;)
Da war der 6-kant sowieso weggerostet + kein Schlüssel passt! Also bloss nicht festgerostet sein, das Gewinde schützen + ein abreißen des Stehbolzen verhindern.

Übrigends das MHD von damaligen Auspuffanlagen ist kein Witz!
Heutzutage kennen wir ja nur, das wir sie nach 5-7 Jahren austauschen müssen, weil sie von innen durchrosten!

Bei Urzeitmotoren waren sie für 'n Fahrzeugleben gut + sind höchstens von außen durchgerostet.

Ich habe mal in meiner Mutternkonvolutkiste gewühlt + welche mit Kupferkern gefunden. Die Bilder hänge ich aus "archéologischer" Sicht mal an.
Ich selber verwende solche Muttern nie. Stattdessen müsste Kupferpaste für die nächsten 10Jahre auch reichen!

Uwe
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